Drehbuch

Andere Umstände (in Entwicklung)

Der schwule Sozialarbeiter Raffael wünscht sich ein Kind. Trotz gesellschaftlicher Hürden versucht er mit einem befreundeten lesbischen Paar, Maria und Johanna, diesen Wunsch zu verwirklichen. Raffaels Bruder Micha will die junge Regenbogenfamilie für ein Radio-Feature dokumentieren – und treibt sie stattdessen mit seinen polyamorösen Beziehungsexperimenten auseinander.

Eine Komödie über Familie und andere Beziehungsformen.

Ruhe im Pott (in Entwicklung)

Drehbuch gemeinsam mit Svenja Klueh

Kommissar Jürgen Jürgens versucht, einen Mordfall in Duisburg aufzuklären.

Doch der vermeintliche Mordfall war der Dreh eines Tatorts, Jürgen Jürgens ist Alkoholiker und als solcher nur in seinen Träumen ein Kommissar. Er beschäftigt sich mit dem imaginären Fall, den er für echt hält, wie er es aus dem Fernsehen kennt. So stolpert er wieder und wieder durch die Straßen der Hafenstadt am Rhein. Er klingelt an Türen und stellt Fragen nach Tätern und Opfern. Bei seinen ziellosen aber unerbittlichen Recherchen für einen Mord, der nie stattfand, entlockt er den überall Verdächtigen viele kleine Geständnisse. Der wahre Fall ist das menschliche Leben hier, zwischen Industrie und Werten.

Buch: Svenja Klüh & Elias Candolini
Regie: Svenja Klüh
Kamera: Anna Winkler

Tee mit Geistern

Der soziophobe Biologe Lorenz bekommt eine erste Anstellung ausgerechnet in seiner Heimatstadt in den Bergen. Dort begegnet er der lebenshungrigen Lisa, die in der Hoffnung hier ist, ihre große Liebe wieder zu treffen. Lorenz ermutigt Lisa, nicht aufzugeben und die Suche mit ihm fortzusetzen. Gemeinsam durchstreifen sie Stadt und Umgebung. Lisa will Lorenz seine Heimat mit neuen Augen sehen lassen und die „Geister der Vergangenheit“ austreiben. Dabei kommen sich die beiden schließlich näher. Bis Lisa eines Tages nicht mehr erscheint.

Liebesdramödie über das Phänomen „Ghosting“ – der Unfähigkeit, ein Beziehungsende offen auszusprechen und stattdessen ohne Vorwarnung mit vollständigem Kommunikationsabbruch abzutauchen. Frei nach Dostojewskis Erzählung „Helle Nächte“.

Verlassen

Die vor Liebeskummer lebensmüde gewordene Lisa trifft in einem Seminarhotel in den Bergen auf eine Gruppe zur Trauerbewältigung. Lisa gibt vor, dass ihr Exfreund tot sei und wird eingeladen, am Programm teilzunehmen. Arjuna, der charismatische Leiter der Gruppe, schenkt ihr dabei besondere Aufmerksamkeit. Der Trauerprozess der Gruppe droht ihm dabei zu entgleiten.
Eine Kurzfassung des Drehbuchs wurde als Schwarzer Berg verfilmt.